Der Regierungsbezirk Freiburg reicht vom Rhein bei Kehl bis an den Bodensee bei Konstanz und umfasst den Stadtkreis Freiburg sowie neun Landkreise. Hier stehen Werkshallen in Tuttlingen, Hotels im Hochschwarzwald, Praxen in Lörrach und Büros in Offenburg. Wer ein solches Gebäude verkauft, vermietet oder verpachtet, braucht nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz) einen Energieausweis. Sie schicken uns, was Sie haben, wir erledigen Berechnung, Registrierung und Lieferung. Vorab sagt Ihnen die [kostenlose Vorprüfung](/kostenlose-vorpruefung/), wo Ihr Gebäude beim Energiebedarf voraussichtlich liegt und welche Unterlagen wir brauchen.
Der Bezirk hat kein einzelnes Zentrum, sondern mehrere Wirtschaftsräume mit eigenem Charakter. Freiburg im Breisgau ist das Oberzentrum im Südwesten: Universität, Universitätsklinikum, Messe, Forschungsinstitute, Umwelt- und Solarwirtschaft sowie viele Dienstleister prägen den Gewerbebestand. Hier dominieren Büros, Arztpraxen, Institute und Einzelhandel, oft in dicht bebauten Stadtteilen, in denen sich Nachkriegsbauten und jüngere Neubauten abwechseln.
Entlang des Rheins liegt die Ortenau. Offenburg ist Verlags-, Hochschul- und Messestandort, Lahr und Kehl stehen für mittelständische Betriebe, Logistik und den Rheinhafen in Kehl. Die Nähe zu Straßburg macht Kehl zu einem Grenzraum mit Handel und Spedition. Im Norden des Bezirks lockt der Europa-Park in Rust Besucher an und hat rund um sich eine Hotel- und Gastronomielandschaft entstehen lassen.
Im Osten, auf der Baar und am oberen Neckar, ist die Industrie zu Hause. Villingen-Schwenningen, der Schwarzwald-Baar-Kreis, der Landkreis Rottweil und vor allem der Raum Tuttlingen leben von Feinwerktechnik, Maschinenbau und Medizintechnik. Hier prägen Produktionshallen, Werkstätten, Lager und Verwaltungstrakte das Bild, häufig als gewachsene Betriebsareale mit Gebäuden aus mehreren Jahrzehnten. Dazu kommen Handwerksbetriebe, Autohäuser und Handelsunternehmen, die in den Gewerbegebieten der Mittelstädte angesiedelt sind.
Am Bodensee und am Hochrhein kommt die Schweiz ins Spiel. Konstanz verbindet Universität und Tourismus mit der Grenze zu Kreuzlingen, Singen im Hegau ist ein klassischer Industriestandort, Lörrach liegt im Dreiländereck vor den Toren Basels, und der Landkreis Waldshut reicht entlang des Hochrheins bis an die Schweizer Grenze. Der Unterschied zum ländlichen Schwarzwald ist spürbar: In Freiburg, Konstanz und Lörrach liegen Büro-, Praxis- und Handelsflächen dicht beieinander und wechseln häufiger den Mieter, im Hochschwarzwald und im Kinzigtal verteilen sich Gasthöfe, Hotels, Werkstätten und Landmaschinenhallen auf Streulagen und kleine Gewerbegebiete am Ortsrand. Für die Ausweiserstellung heißt das: Die Gebäude sind ähnlich verschieden wie die Region selbst, und genau dafür ist der Bedarfsausweis nach DIN V 18599 gebaut.