Zwischen Donau, Neckar und Bodensee liegt ein Wirtschaftsraum ohne Metropole, aber mit erstaunlich vielen starken Mittelzentren. Wer hier eine Produktionshalle, eine Arztpraxis, ein Hotel am See oder ein Geschäftshaus in der Altstadt vermietet oder verkauft, braucht einen gültigen Energieausweis. Wir erstellen ihn als Bedarfsausweis nach DIN V 18599, rechnen Ihre Gebäudedaten digital durch und melden ihn beim DIBt an. Sie schicken, was Sie haben, Grundrisse, Rechnungen, Fotos. Wir erledigen den Rest und sagen Ihnen vorab in der kostenlosen Vorprüfung, wo das Gebäude beim Energiebedarf voraussichtlich liegt.
Den Regierungsbezirk Tübingen prägen Mittelzentren mit eigener Industrie, keine einzelne Großstadt. Rund 1,9 Millionen Menschen leben im Stadtkreis Ulm und in acht Landkreisen, die von der Schwäbischen Alb über Oberschwaben bis ans Nordufer des Bodensees reichen. Jede der Städte hat ihr eigenes Profil, und damit auch ihren eigenen Gebäudetyp.
In Friedrichshafen stehen Antriebs- und Fahrzeugtechnik sowie Luftfahrt im Mittelpunkt, mit Konzernen wie ZF, MTU und Zeppelin, dazu die Messe am Seeufer. Rund um Biberach und Ehingen sind Baumaschinen und Pharma zu Hause, etwa Liebherr und Boehringer Ingelheim. In Ulm treffen Nutzfahrzeugbau, Wissenschaftsstadt auf dem Eselsberg, Universität und Medizintechnik aufeinander. Reutlingen lebt von Maschinenbau, Zulieferern, einem Bosch-Standort und seiner alten Textiltradition. Tübingen ist Universitäts- und Klinikstadt mit Biotechnologie, Instituten und vielen Praxen. Auf der Zollernalb sind Albstadt mit Textil und Präzisionswerkzeugen und Balingen mit Wägetechnik und Maschinenbau zu nennen. Dazwischen sitzen unzählige inhabergeführte Mittelständler, die in der Region oft in dritter oder vierter Generation produzieren.
Der Unterschied zwischen Ballungsraum und ländlichem Raum zeigt sich im Gebäudebestand. Im Neckartal zwischen Tübingen und Reutlingen und in Ulm dominieren Bürohäuser, Praxisgebäude, Labore, Institute und Geschäftshäuser, oft in dichter Bebauung und mit mehreren Mietern. Auf der Alb und in Oberschwaben stehen freistehende Produktionshallen, Werkstätten, Lager, Autohäuser, Landmaschinenhändler und Handwerksbetriebe am Ortsrand. Am Bodensee kommen Hotels, Pensionen, Gasthöfe und Ferienanlagen dazu, die saisonal und mit hohem Warmwasserbedarf laufen.
Für Eigentümer heißt das: Anlass und Gebäudetyp unterscheiden sich stark, die Pflicht ist dieselbe. Wird ein Nichtwohngebäude verkauft, vermietet, verpachtet oder verleast, muss der Energieausweis vorliegen. Ab 01.01.2027 gilt das nach dem neuen Energieausweisrecht auch bei der Verlängerung eines Vertrags. Bis 31.12.2026 dürfen Sie bei Nichtwohngebäuden noch zwischen Bedarf und Verbrauch wählen. Wir empfehlen bei Gewerbe den Bedarfsausweis, weil er nach DIN V 18599 das Gebäude selbst bewertet und nicht das Verhalten des letzten Mieters.