Sie sind Eigentümer einer ehemaligen Uhrenfabrik in Schwenningen, eines Geschäftshauses in der Villinger Altstadt oder einer Werkstatt im Gewerbegebiet und wollen verkaufen, vermieten oder verlängern. Spätestens bei der Besichtigung fragt jemand nach dem Energieausweis, und bei Hallen und Fabrikbauten ist der Nachweis nicht immer einfach. Wir klären das zuerst kostenlos und sagen, wo das Gebäude beim Energiebedarf voraussichtlich liegt und was gebraucht wird. Dann rechnen wir nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz) und liefern den registrierten Bedarfsausweis innerhalb von 24 Stunden. Festpreis für Nichtwohngebäude: 899 EUR, zehn Jahre gültig. Das Ergebnis ist ein Ausweis, den Käufer, Mieter und Bank sofort prüfen können, auch bei gewachsenen Gebäudekomplexen.
Villingen-Schwenningen entstand 1972 aus dem Zusammenschluss von Villingen und Schwenningen und ist heute die größte Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Doppelstadt blickt auf eine lange Industrietradition zurück: Schwenningen war ein Zentrum der deutschen Uhrenindustrie, Villingen prägte Feinwerktechnik und Metallverarbeitung. Heute bestimmen Maschinenbau, Automobilzulieferer, Elektrotechnik, Medizintechnik und Dienstleistungen den Standort. Dazu kommen der Campus der Hochschule Furtwangen, das Schwarzwald-Baar-Klinikum und die Messe mit den Veranstaltungen der Region.
Die Gewerbestruktur ist mittelständisch. Viele Betriebe sitzen in Fabrikgebäuden der 1950er bis 1980er Jahre, oft Hallen mit angebauten Büros und Lagerflächen. In beiden Innenstädten finden sich Geschäftshäuser, Praxen und Gastronomie, in Villingen vor allem in der Altstadt mit ihren Straßen innerhalb der Stadtmauer, in Schwenningen entlang der Fußgängerzone und am Bahnhof. Ehemalige Industriegebäude werden zunehmend umgenutzt, etwa als Büros, Gründerzentren oder Handelsflächen.
Für den Energieausweis bedeutet das: Viele Objekte sind Mischformen aus Halle, Büro, Lager und manchmal Werkswohnung. Wir bilden sie in bis zu vier Nutzungszonen ab, im Festpreis von 899 EUR enthalten. Bis 31.12.2026 können Eigentümer von Nichtwohngebäuden noch zwischen Bedarf und Verbrauch wählen. Wir empfehlen bei Gewerbe den Bedarfsausweis, weil Schichtbetrieb, Leerstand oder Umbauten den Verbrauch verzerren. Ab 01.01.2027 gibt es für Nichtwohngebäude nur noch den Bedarfsausweis.
Gerade bei Umnutzungen alter Fabrikgebäude sind klare Zahlen wichtig: Ein Ausweis zeigt, welche Maßnahmen an Dach, Fenstern und Heizung die Nutzung wirtschaftlich machen. Die Modernisierungsempfehlungen sind dafür eine gute Gesprächsgrundlage mit Planern, Banken und Mietern.